Sushi-Knigge: Sushi liebt Sojasoße, aber …

Sushi | Photo by Tanya Prodan on UnsplashSushi-Leckerei - auch das Auge ist mit | Photo by Tanya Prodan on Unsplash

Eine gute Sojasauce ist in Japan mindestens ebenso wichtig, wie bei uns ein guter Wein. Und sie ist entsprechend teuer.

Verständlich, denn natürlich gebraute Sojasauce muss über Monate reifen, teilweise sogar über Jahre. Sie kommt ohne chemische Zusatzstoffe aus und entwickelt in Fässern ihr spezielles Aroma.

Bei Sushi steht der Geschmack des Fisches im Vordergrund, gekonnt kombiniert mit Reis, Wasabi und Noriblatt, Die salzigen Noten der Sojasoße sollen das Aroma komplettieren, jedoch nicht überdecken. Wichtig ist, dass alles im geschmacklichen Gleichgewicht bleibt.

Doch Reis nimmt beim Dippen viel Sojasoße auf. Der salzige Geschmack würde überwiegen. Deshalb dippt man nur das Noriblatt oder den Fisch in die Soße. Damit verhindert man auch, dass beim Dippen des Reises das Sushi zerfallen und evtl. in die Soße fallen würde. Ein Fauxpas der nicht nur in Japan als unfein gilt.